Private AI
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In welchem Rechtsraum werden unsere KI-Daten gespeichert und verarbeitet?
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Alle KI-Daten und Modelle werden ausschliesslich in der Schweiz gespeichert und verarbeitet.
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Welche offenen Formate, APIs oder Schnittstellen unterstützen Sie, um Vendor-Lock-in zu minimieren?
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Grosse Sprachmodelle werden über die branchenübliche OpenAI API angebunden. Schnittstellen zu Unternehmensdaten basieren auf dem Model Context Protocol (MCP) Standard. Diese Kombination gewährleistet ein sehr hohes Mass an Interoperabilität zwischen Systemen und erleichtert den Wechsel von Modellen oder Anbietern erheblich.
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Wie einfach ist es, unsere Modelle, Daten und Prompts von Safe Swiss Cloud zu einem anderen Anbieter zu migrieren?
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Wir verwenden Open-Source-Modelle, die über die branchenübliche OpenAI API zugänglich sind. Dies ermöglicht Kunden, Modelle und Anbieter bei Bedarf zu wechseln, ohne an proprietäre Formate oder Schnittstellen gebunden zu sein.
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Welche Services bietet Safe Swiss Cloud für die Integration von Unternehmensdaten in KI an?
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Wir bieten Services zur Entwicklung von MCP-Servern (Model Context Protocol) an, um KI-Systeme mit Unternehmensdatenquellen und -prozessen zu verbinden.
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Welche Support-Optionen stehen zur Verfügung?
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Safe Swiss Cloud bietet kostenpflichtige Support-Pakete mit 24/7-Abdeckung an. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Seite zu den Support-Services.
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Welche Leistungsgarantien bietet Private AI hinsichtlich GPU-Verfügbarkeit, I/O und Speicherdurchsatz?
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Wie alle KI-Dienstleister — einschliesslich der grossen internationalen Public-Cloud-Anbieter — garantiert Safe Swiss Cloud keine bestimmten Leistungsniveaus für KI-Workloads. Ein grosser Pool an Hochleistungs-GPUs sowie ein dynamisches Kapazitätsmanagement sorgen jedoch unter normalen Betriebsbedingungen für eine zuverlässig gute Performance.
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Welche Service-Level und SLAs bieten Sie für GPU-intensive KI-Workloads an?
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Safe Swiss Cloud bietet ein SLA mit einer Verfügbarkeit von 99,9 %. Für kostenpflichtige Support-Pakete beträgt die garantierte Reaktionszeit maximal eine Stunde.
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Wie schützen Sie Kunden vor dem Zugriff nicht-schweizerischer oder ausländischer Regierungen auf ihre Daten?
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Das Schweizer Recht schreibt vor, dass Safe Swiss Cloud Kundendaten nur dann an nicht-schweizerische oder ausländische Behörden herausgeben darf, wenn ein entsprechendes Rechtshilfeersuchen eines Schweizer Gerichts nach Schweizer Recht vorliegt. Dies bietet einen robusten rechtlichen Schutz gegen extraterritoriale Datenzugriffsanfragen.
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Wie entspricht Safe Swiss Clouds Private AI dem revidierten Schweizer Datenschutzgesetz und anderen anwendbaren Datenschutzgesetzen?
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Safe Swiss Clouds Private AI erfüllt vollständig die Anforderungen des revidierten Schweizer Datenschutzgesetzes (CH DSG) sowie der EU-DSGVO.
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«Private AI» – was bedeutet das bei Safe Swiss Cloud?
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Private AI bei Safe Swiss Cloud bedeutet dreierlei:
- Kundendaten — Prompts, Antworten und KI-Ausgaben — werden nie für das Training von Modellen verwendet.
- Kundendaten werden gemäss dem Schweizer Datenschutzgesetz (DSG) und der EU-DSGVO verarbeitet und sind damit vollständig datenschutzkonform.
- Die Infrastruktur ist souverän, d. h. sie unterliegt keinen willkürlichen Serviceunterbrechungen aus nicht-technischen Gründen.
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Über welche Zertifizierungen, Prüfungen oder Attestierungen verfügt die Private-AI-Plattform für regulierte Anwendungsfälle?
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Safe Swiss Cloud ist nach ISO 27001, ISO 27017 und ISO 27018 zertifiziert und wird jährlich geprüft. Dies stellt sicher, dass ein Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS) implementiert ist, die notwendigen Standards zum Schutz personenbezogener Daten (PII) eingehalten werden und zusätzliche Sicherheits- und Datenschutzmassnahmen für Cloud-Umgebungen umgesetzt sind.
Safe Swiss Cloud erfüllt ausserdem eine Reihe branchenspezifischer Standards, darunter FINMA und BaFin (Finanzbereich), HIPAA und FMH (Gesundheitswesen), EU-DSGVO und Schweizer DSG (Datenschutz) sowie C5 und NIS2.
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Ist die Private-AI-Umgebung für die Verarbeitung regulierter Daten — beispielsweise Gesundheits- oder Finanzdaten — geeignet?
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Ja. Die technischen Datenschutzfunktionen sowie die regulatorischen Rahmenbedingungen des Schweizer Datenschutzgesetzes und der EU-DSGVO gewährleisten, dass die Private-AI-Umgebung für regulierte Daten, darunter Gesundheits- und Finanzdaten, geeignet ist.
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Wie werden Backups und Snapshots gehandhabt, und sind diese ebenfalls verschlüsselt?
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Backups sind grundsätzlich verschlüsselt. Snapshots eines verschlüsselten Volumes sind ebenfalls verschlüsselt. Kunden können zudem Daten im Ruhezustand (Data at Rest) verschlüsseln, was sicherstellt, dass alle Snapshots verschlüsselt sind und ausschliesslich bestimmungsgemäss verwendet werden können.
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Werden KI-Prompts und -Antworten in Protokollen gespeichert und sind damit für Safe Swiss Cloud-Mitarbeitende einsehbar?
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Nein. Prompts und Antworten werden nicht in Protokollen gespeichert und können daher von Safe Swiss Cloud-Mitarbeitenden weder eingesehen noch nachverfolgt werden.
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Bieten Sie dedizierte GPU- und Speicher-Cluster für einen einzelnen Kunden an?
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Ja. Safe Swiss Cloud bietet dedizierte GPU- und Speicher-Cluster für einzelne Kunden an.
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Können wir unsere KI-Umgebung bei Bedarf auf dedizierter Hardware ohne andere Mandanten betreiben?
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Ja. Diese Option ist teurer, da sie dedizierte GPUs für einen einzelnen Kunden erfordert. Sie ist eine sinnvolle Lösung für Kunden mit ausreichendem Workload-Volumen und strengen Compliance-Anforderungen an eine dedizierte KI-Infrastruktur.
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Sind KI-Workloads eines Kunden vollständig von denen anderer Kunden isoliert?
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Ja. Jeder Kunde erhält sein eigenes dediziertes Frontend und RAG-System (Retrieval-Augmented Generation). Prompts sind vollständig voneinander isoliert und haben keine kundenübergreifenden Auswirkungen.
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Wie unterscheidet sich Safe Swiss Clouds Private AI von öffentlichen Cloud-KI-Diensten oder Verbraucher-Chatbots?
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Safe Swiss Cloud verwendet Open-Source-Modelle und trainiert diese nicht — auch nicht mittelbar. Kundendaten (Prompts, KI-Ausgaben, Protokolle usw.) werden daher ausschliesslich für den vom Kunden explizit beauftragten Zweck verwendet. So wird verhindert, dass vertrauliche Informationen unbeabsichtigt in die Öffentlichkeit gelangen.
Viele öffentliche KI-Dienste nutzen Kundendaten stillschweigend für das Training. Lädt beispielsweise ein Mitarbeiter eine Datei mit vertraulichen Informationen bei einem öffentlichen KI-Dienst zur Analyse hoch, könnten diese Daten in eine künftige Version eines grossen Sprachmodells (LLM) einfliessen — und ein Konkurrent könnte bei einer späteren Anfrage unternehmensinterne Informationen als Antwort erhalten.